Wie ist Manuka Honig entdeckt worden?
Die Südseemyrte oder auch Manuka (von Māori: Mānuka) genannt, ist ein mit dem australischen Teebaum verwandtes Strauchgewächs und fast ausschliesslich in Neuseeland beheimatet. Seit vielen Generationen wird Manuka von den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, genutzt.
Aufmerksamkeit erregte die Wirkung des Manuka-Honigs erstmals in den 1930er Jahren, als neuseeländische Milchbauern diesen an ihre Kühe verfütterten und ihnen dabei auffiel, dass diese signifikant seltener an Krankheiten litten als Kühe, welche zuvor keinen Manuka-Honig bekamen. Seit den 1980er Jahren wird in wissenschaftlichen Publikationen immer öfter Bezug auf die Fähigkeiten des Manuka-Honigs genommen.
In den letzten Jahren wurde der aussergewöhnliche Honig durch weitere Forschungen (u. a. an der Technischen Universität Dresden durch Prof. Thomas Henle) und zahlreiche Medienberichte auch in Europa bekannt.
Was bedeutet die Angabe „MGO 250+“?
Die Angabe „MGO 250+“ bedeutet, dass mindestens 250 mg/kg des Wirkstoffes Methylglyoxal (MGO) enthalten sind.
Je höher der Gehalt ist, desto intensiver ist der Honig und der Geschmack. Die Unterschiede der MGO-Werte bei Manuka Honig beruhen wie bei Naturprodukten üblich auf Faktoren wie Standort, Witterungseinflüsse, Erntezeitpunkt, Lagerung.
Wie wird Manuka Honig verwendet?
Manuka Honig findet traditionell äusserlich und innerlich Verwendung. Wie anderen Honig, kann man natürlich auch Manuka Honig auf Brot, im Tee oder in Smoothies geniessen.